Rollschuhlaufende Frau strauchelt
Rezensionen

Amy Aislin | On the Ice

Dieses Buch um einen älteren und einen jüngeren Hockey-Spieler ist einer der leidenschaftslosesten Liebesromane, den ich jemals gelesen habe. Die eine Hauptfigur ist demisexuell. Vereinfacht dargestellt: Keine sexuelle Anziehung ohne Vertrauen in den Partner. Aha! Warum sich nicht auch auf so ein Thema lesenderweise einlassen, dachte ich mir.

„On the Ice“ ist teilweise nicht ohne spannende Stellen. Die Charaktere sind sympathisch. Etwas weniger tot hätte es aber in Alex‘ Hose sein können. Ich brauche nicht unbedingt Sexszenen, um einen Liebesroman gut zu finden. Sinnliche Anziehungskraft sollte zwischen den sich Verliebenden aber herrschen. Mir fehlte diese Sinnlichkeit, die höchstens in homoöpathischen Dosen hinzugegeben worden ist und auch zum Ende hin nicht viel mehr wurde. Die Autorin hat die Figur Alex ziemlich asexuell gezeichnet. Gerade noch so ein bisschen an Sex interessiert, als er sich dann endlich in Mitch verliebt hatte. Ständig wurde davon erzählt und betont, zu was er alles noch nicht bereit ist und das war schrecklich langweilig. Die Stellen, wo er dann doch sinnliche Gefühle und Regungen zeigte, wurden nicht zelebriert, sondern wirkten auf mich lauwarm und eher halbherzig.

Drei Sterne

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Rollschuhlaufende Frau strauchelt
Rollschuhlaufende Frau strauchelt

Link zur Homepage der Autorin:
https://amyaislin.com/

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